Silvester

Montag, 01.01.2018

Eigentlich ist es nicht lohnenswert einen Eintrag über Silvester zu schreiben.

Ich habe morgens um 10.30 Uhr angefagen zu arbeiten und Nachts um 3.30 Uhr hatte ich endlich Feierabend. Ich habe nichts vom Feuerwerk gesehen, wir haben nicht angestoßen, gar nichts. Ich war zugegeben mehr als enttäuscht, habe ich doch erwartet, dass man um 0.00 Uhr wenigstens für ein paar Sekunden die Arbeit unterbrechen kann. Stattdessen kam die Anweisung  "Alle auf die Fläche und Gläser einsammeln". Im vorbeigehen hat man sich dann schnell Frohes Neues gewünscht und das wars. Elena habe ich leider auch erst irgendwann später gesehen, weil sie mit ihren Kollegen auf den Platz zum Feuerwerk gegangen ist. Sie hat mir aber erlaubt, ihre Bilder hochzuladen, damit ich wenigstens ein paar Fotos für euch habe :-)

Ich will mich aber trotzdem nicht allzu sehr beklagen. Klar war es nicht das Silvester, wie ich es mir in Australien vorgestellt habe, aber es war trotzdem eine Erfahrung wert. Und es kann auch nicht immer alles super laufen und ich muss sagen, dass Australien es bisher sehr gut mit mir meint! Ich habe die letzen 3 Monate schon viele schöne Momente erlebt,tolle Menschen kennen gelernt und unglaublich schöne Orte besucht. Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate hier. Wenn alles gut läuft, reisen Elena und ich Mitte März nach Melbourne runter! Wir sind aktuell noch in der Planung und sobald unsere Pläne stehen, werde ich euch natürlich davon berichten !!

Ich wünsche euch allen noch ein FROHES NEUES JAHR! Ich hoffe ihr habt schön gefeiert und seid gut reingerutscht :-)

Weihnachten in Australien

Sonntag, 31.12.2017

Zugegeben ist es mir bei den Temperaturen hier ziemlich schwer gefallen, in Weihnachtsstimmung zu kommen.
Und das obwohl die Australier sich einiges haben einfallen lassen für die Vorweihnachtszeit.
Es gab Open-Air Kinos, wo mehrmals in der Woche Weihnachtsfilme gespielt wurden.
Dann gab es Weihnachtsparaden in der Innenstadt und die letzten Tage vor Weihnachten gab es Abends noch richtig schöne,große Feuerwerke.
Die Feuerwerke habe ich auch nur sehen können, weil das direkt in der Nähe von unserer Bar war, alles andere habe ich durch die Arbeit nämlich leider verpasst und deshalb auch leider keine Bilder für euch.

Im letzten Beitrag habe ich ja schon erzählt, dass wir am 24. nach Surfers Paradies gefahren sind.
Elena und ich hatten übrigens noch entschieden uns eine Kleinigkeit zu schenken, weswegen wir Abends noch eine kleine Bescherung gemacht haben.
Ich habe ein Armband und ein Buch von ihr bekommen, total schön !:)

Für die Australier ist erst am 25. Weihnachten und die Besitzer von unserem Hostel haben sich richtig Mühe gegeben Weihnachten so fern von der Familie so schön wie möglich zu machen!
(Ich muss vorab sagen, dass ich über Weihnachten wieder im Hostel gearbeitet habe, da unsere Bar geschlossen hatte bis zum 27.)
Wir mussten alle morgens,statt wie üblich zwei Stunden,nur eine Stunde arbeiten.Dann gab es um 12 ein Weihnachtsbarbecue (gratis) und jeder hat noch ein Paket vom Hostel geschenkt bekommen!

 

Um den ganzen noch die Krone aufzusetzen, kam an dem Morgen noch das verschollen geglaubte Paket meiner Eltern an! Deutsches Brot, Milka Schokolade, Lebkuchen... Einfach ein Traum!

Elena und ich haben uns zur Feier des Tages noch High Speed Internet gekauft und den Rest des Tages mit Süßigkeiten und Serien im Bett verbracht. Dafür das ich weder in Weihnachtsstimmung war, noch ich mich überhaupt auf Weihnachten gefreut habe,waren es zwei wirklich schöne Tage mit überraschend vielen Geschenken ☺️

Der letzte Weihnachtstag war dafür umso stressiger, weil es so viel zu tun gab, dass Elena und ich gefragt wurden, ob wir eine Doppelschicht machen können. War aber auch nur halb so schlimm! Durch die Bar bin ich deutlich längere Schichten gewohnt! Mein Rekord liegt derzeit bei 15 Stunden und es ist möglich, dass ich den an Silvester noch knacke! 😄

Macht’s gut ihr Lieben, ich melde mich im neuen Jahr mit einem Bericht über Silvester wieder! Ich werde versuchen, mein Handy mitzunehmen und mal ein paar Fotos auf der Arbeit zu machen!

 

 

Surfers Paradies

Montag, 25.12.2017

Bevor ich euch von Surfers Paradies vorschwärme, berichte ich mal kurz von den letzten 3 Wochen.Es ist nicht viel passiert, weswegen ich auch auf dem Blog nicht aktiv war.Ich habe von Donnerstags bis Montags gearbeitet und sehr viele Stunden bekommen. Entweder ging es um 10.30 Uhr oder um 12 Uhr los und dann gingen die Schichten bis 22/23 oder bis 1/2 Uhr.Trotz der langen Schichten macht mir die Arbeit aber immer noch super Spaß.Es ist einfach Gold wert, wenn man tolle Kollegen hat. Damit überlebt man auch die längsten und härtesten Schichten. Aber die Erfahrung habe ich ja auch in Deutschland schon gemacht! :-)

Meine freien Tage verbringe ich zum einen mit Wäsche waschen und Einkaufen (beides Dinge, die ich während der Arbeit nicht auf die Reihe bekomme. An meinen Zeitmamagement muss ich noch arbeiten...!) und zum anderen damit, einfach die Füße hochzulegen und am Pool ein bisschen Farbe zu bekommen.Wir haben uns auch mal an den hier bekannten „Goon“ gewagt, den billigen Wein im Pappkarton. Der ist gar nicht so schlecht, wie alle sagen und nach einem langen Arbeitstag manchmal auch genau das Richtige!

 Da man aber auch mal was anderes machen muss und gerade Weihnachten ohne die Familie trotzdem schön werden sollte, sind wir nun gestern endlich wieder ans Meer gefahren!Mit dem Bus sind wir gerade mal eine Stunde gefahren. Also wirklich nicht weit und für einen Tagestrip absolut Lohnenswert! 

 

 Genau wie jeder andere Ort, den ich bisher gesehen habe, war auch Surfers Paradies ein absoluter Traum! An der Einkaufsstraße gab es viele schöne Geschäfte und tolle, süße Restaurants. Und da auch hier Weihnachten ist, war alles ganz schön geschmückt. An der Strandpromenade gab es noch einen kleinen Markt, den wir uns Abends noch angeschaut haben. Ansonsten haben wir fast die ganze Zeit am Strand verbracht und einfach die Sonne genossen und dem Meeresrauschen gelauscht. Das ist einfach immer noch das Schönste! 

 

 

Lone Pine Koala Sanctuary

Freitag, 01.12.2017


Elena und ich haben es endlich geschafft was zu Unternehmen ! Wir haben uns den Traum vom Koala-Kuscheln und Känguru-Streicheln erfüllt! Wir sind am Dienstag zur Lone Pine Koala Sanctuary in der Nähe von Brisbane gefahren und hatten dort einen wirklich schönen Tag und 100 % Australia-Feeling ! Bei den ganzen verregneten Tagen und dem Arbeitsalltag hatte man zwischendrinne eher das Gefühl, in Fraknfurt, statt in Brisbane zu sein. 

 

 

 

Tasmanischer Teufel

 

 

 Dingos 

Die Zeit fliegt...

Sonntag, 26.11.2017

Hallo ihr Lieben,

Es ist wirklich kaum zu glauben, aber die ersten 2 Monate sind tatsächlich fast um. Ich habe schon einiges erlebt, schöne Orte gesehen und viele nette Menschen kennen gelernt. Mein Englisch wird immer besser und ich lebe mich hier mehr und mehr ein. Mir gefällt die positive und entspannte Einstellung der Australier. No worries (Keine Sorge) ist hier der Satz, den man ständig zu hören bekommt. Ich hoffe das diese Entspanntheit irgendwann auf mich abfärbt und ich auch noch lerne, die Dinge mehr zu geniessen. Bis Ende Februar werden wir wohl noch in Brisbane bleiben, um Geld zu sammeln und dann geht es endlich, endlich wieder los mit reisen. Ich habe ehrlich gesagt das Gefühl. dass die Zeit, die mir hier bleibt, viel zu wenig ist. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir langsam wieder den Arsch hochbekommen und ein bisschen was erleben !  

Sobald das erste Gehalt reinkommt (Freitag!!money-mouth), geht es mal wieder ein bisschen an die Planung. Wir sind jetzt 4 Wochen in Brisbane und wir vermissen das Meer so sehr ! Wir werden also gucken, dass wir einen Tagesusflug nach Noosa planen. Dort können wir dann Britta besuchen, die wir hier vor 2 Wochen im Hostel kennen gelernt haben. Mit ihr sind wir letztes Wochenende zum ersten mal was trinken gegangen und bevor sie nach Noosa aufgebrochen ist, haben wir uns noch eine Pizza gegönnt. Insgesamt waren das zwei wirklich lustige Abende :-)

 

Diese Woche war ansonsten wieder sehr ruhig. Die ersten Arbeitstage waren viel besser als erwartet, mir macht der Job sogar echt spaß. Ich habe auch wirkich Glück und ganz nette Kollegen, mit denen die Zeit gut rumgeht!  Der Artzbesuch ließ sich übrigens doch nicht vermeiden, da mein Husten kein bisschen besser geworden ist. Es war aber halb so schlimm, ich hatte nur erhöhte Temperatur und eine angehende Bronchitis. Dank dem Antibiotikum und dem Hustensaft gehts mir wieder viel besser und der Husten ist fast weg! 

Viel mehr gibt es aber nicht zu berichten, bis dannsmile

Mein erster Job !

Samstag, 18.11.2017

Elena und ich sind am Abend vor dem Probearbeiten mit zwei anderen Mädels zu dem Restaurant gegangen, damit ich ein bisschen spionieren kann. Kann ja nicht schaden, sich mal anzugucken, was auf einen zukommt. Dort angekommen hat mich der Manager zum Glück nicht erkannt und hat sich ganz locker mit uns unterhalten. Er hat uns gefragt, ob wir alle Jobs haben und ich musste mir verkneifen zu sagen, dass ich morgen hoffentlich hier den Job bekomme.Wir haben uns dann Trinken bestellt und ein bisschen das Personal beobachet. Wir haben festegestellt, dass man sich die Getränke und das Essen selber an der Theke holen muss. Die Mitarbeiterin hat nur die Gläser abgeräumt. Das hat mich schon einmal beruhigt, da ich noch immer Probleme habe, die Australier zu verstehen. Da nicht so viel los war, hat das Restaurant sehr schnell geschlossen und wir sind dann auch nur noch zurück ins Hostel gegangen.

Am nächsten Morgen musste ich erstmal im Hostel arbeiten. Wie immer ging es um 10 Uhr los. Statt den Badezimmern mache ich jetzt seit ein paar Tagen Housekeeping. Ein bisschen stressiger, dafür aber weniger eklig und deutlich witziger. Ich gehe von Zimmer zu Zimmer, klopfe und rufe dabei Housekeeping und ehe jemand antworten kann, stehe ich im Zimmer, mache falls nötig das Licht an und wecke alle verkaterten Menschen, die sich am Abend zuvor so richtig abgeschossen haben. Die verschlafenen und genervten Blicke, wenn ich dann auch noch den Staubsauger anschmeisse, sind unbezahlbar. Nach dem Saugen wird noch der Mülleimer entleert, Spiegel und Fenster kurz geputzt und dann war es das auch schon wieder. Neben den verkaterten Menschen gibt es hier aber auch viele nette Menschen, mit denen man sich immer mal wieder Unterhält, während ich die Zimmer mache :) Ich bin übrigens echt überrascht, dass die Männer hier zum Teil ordentlicher sind, als die Mädels. Es gibt hier einen Mädchentrakt und in manchen Zimmern bekomme ich nicht einmal einen Zeh auf den Boden, weil alles auf dem Boden liegt. Einfach unglaublich. 

Nachmittags ging es dann aber endlich los zum Probearebeiten. Typisch Deutsch war ich natürlich viel zu früh. Ich habe eine halbe Stunde auf einer Bank in der Nähe gesessen und gewartet, bis ich loskonnte. Die Australier sind allgemein sehr entspannt, deshalb macht es nicht unbedingt einen guten Eindruck, so extrem früh dort aufzukreuzen. Das habe ich bereits im Hostel gemacht am Anfang und wurde einfach bis zu Beginn meiner Schicht gar nicht beachtet und aller höchstens etwas doof angeguckt. Um fünf Minuten vor vier bin ich dann ins Restaurant und wurde sofort von dem Manager empfangen und rumgeführt. Er hat mir ein bisschen was erklärt, mir eine Schürze gegeben und dann konnte ich loslegen. Im Grunde war es nicht wirklich schwer. Ich musste tatsächlich nur die leeren Gläser und Teller abräumen, bei Gelegenheit die Tische abwischen und ab und an mal eine Essensbestellung aufnehmen. Da es an dem Tag auch sehr ruhig war, sollte ich mich auch ein bisschen mit den Leuten unterhalten. Für mich die absolut Größte Herausforderung. Nicht weil ich nicht gerne rede-ihr kennt mich, ich kann reden wie ein Wasserfall-sondern weil dort fast nur Australier waren, die nach der Arbeit noch ein Bierchen trinken wollen. Da ich den Job aber unbedingt wollte und ich mein Englisch ja auch verbessern möchte, habe ich es einfach versucht. Und fast nichts verstanden. Alles was ich mache konnte, war lächeln, an den richtigen Momenten zustimmen und ganz doll hoffen, dass keine Frage kommt. Irgendwie hat das auch funktioniert und ich bin anscheinend ganz gut angekommen. Nach drei Stunden konnte ich Schluss machen und der Manger meinte, er mag mich und ich kann dort Anfangen, Juhuuu :)  40Std/Woche und zwei Tage frei. Nach der langen Suche wurde das auch wirklich Zeit und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Dadurch, dass ich 40 Stunden arbeiten werde, muss ich aber leider meine Putzkarriere an den Nagel hängen, was ich natürlich sehr bedaure. Was ist ein Morgen ohne verkaterte Menschen oder vollgekotzte Toiletten :-)

Ich habe im letzten Beitrag übrigens nachträglich noch ein paar Bilder von Brisbane angehängt :)

 

Aktueller Stand

Donnerstag, 16.11.2017

Hallo ihr Lieben,

Der letzte Blogeintrag ist länger her, es gibt zur Zeit gar nicht so viel spannendes zu berichten. Die letzten drei Wochen waren recht eintönig. Morgens arbeiten wir von 10-12 im Hostel für die freie Unterkunft und danach ging es für uns tagtäglich in die Stadt Lebensläufe verteilen und Abends sind wir meistens ziemlich kaputt und mit schmerzenden Füßen ins Bett gefallen.
Um ein bisschen Abwechslung reinzubringen, sind wir mal ins Fitnessstudio gegangen, wo ich das erste mal nach 6 Wochen wieder BodyAttack machen konnte. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie glücklich ich an dem Abend war !! 😄
Dank einer sehr netten Mitarbeiterin sind wir jetzt sogar schon in dem Studio angemeldet. Sie hat uns ein ziemlich gutes Angebot gemacht und sollten wir Brisbane bald verlassen müssen, weil ich einfach keinen Job finde, bekommen wir das gezahlte Geld sogar zurück.

Das führt mich zum nächsten Thema: Die Jobsuche.
Wir hatten erwartet, dass es schwer wird, aber so schwer ?
Man geht in einen Laden und fragt nach dem Manager und dann, ob aktuell gesucht wird. Der Manager sagt dir freudestrahlend ja , nimmt deinen Lebenslauf entgegen und versichert dir, dass er sich melden wird. Dann geht man mit einem guten Gefühl raus und geht zum nächsten Laden. Man kann sich ja nicht nur auf einen Laden beschränken. Dort dann der selbe Ablauf...
Zufrieden und höchst zuversichtlich sitzt man dann Abends im Hostel und freut sich auf die kommenden Anrufe. Vielleicht wird man ja wirklich irgendwo zum Probearbeiten eingeladen ?
Und dann wartet man und es kommt nichts. Keine Absage, keine Zusage, einfach gar nichts. Relativ schnell haben wir dann verstanden, dass die Australier einfach zu höflich sind um nein zu sagen. Also geht man wieder los und ändert ein wenig seine Taktik und bekommt jetzt wenigstens gesagt, wenn gar nicht erst gesucht wird. Aber auch dort, wo gesucht wird, hört man nie wieder was von den Leuten. Ich hatte dann trotzdem einmal Glück und wurde in einem Modegeschäft zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich hatte eigentlich ein ganz gutes Gefühl und die Chefin meinte, sie wird sich sehr bald melden. Und ratet mal. Es kam nichts von ihr. 2 Tage später bin ich dann einfach nochmal zum Laden gegangen und habe sie gefragt, was mit dem Job ist. Daraufhin meinte sie, sie hätte mich doch gestern angerufen. Ganz ehrlich, ich habe mein Handy nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen, weil ich auf einen Anruf gewartet habe und da kam definitiv kein Anruf. Dementsprechend war ich ein bisschen sauer, aber wie auch immer, den Job hat jemand anderes bekommen mit mehr Erfahrungen.
Man muss wohl einfach Glück haben und zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Laden mit den richtigen Leuten reden. Gar nicht so einfach...
Bei Elena hat es jetzt aber endlich geklappt. Nach einem Probearbeiten hat sie gestern endlich die Zusage für einen Job in einem Sandwichladen bekommen!
Auch ich hatte jetzt Erfolg und konnte ein Probearbeiten am Freitag ergattern. Jetzt heißt es nur ganz fest die Daumen drücken, dass ich mich dort ganz gut anstelle und den Job auch bekomme. Das Probearbeiten ist in einem Restaurant in der Stadt.
Sollte das nichts werden, würde ich mir spätestens zum Ende der Woche überlegen, auf eine Farm zu gehen. Das würde aber leider heißen, raus aus der Stadt und das möchte ich eigentlich ziemlich ungern. Aber es nützt ja nichts, die Zeit die ich jetzt noch verschwende kann ich am Ende weniger reisen...

Ansonsten war Maren noch für zwei Tage hier in Brisbane, was wirklich sehr schön war. Mit ein bisschen Glück sehen wir sie nochmal, kurz bevor sie im Dezember nach Hause fliegt. Wenn nicht,sehe ich sie in Minden wieder, da sie dort Verwandte hat und diese regelmäßig besucht! Das war echt unglaublich, die meisten können mit Minden nichts anfangen, aber Maren wusste so natürlich gleich Bescheid! :)

Bei mir steht mit viel Pech noch der erste Arztbesuch hier an. Ich bin seit knapp zwei Wochen nur am Husten und hab keine Ahnung, woher das kommt, da ich mich weder krank fühle noch irgendwelche anderen Sachen wie Schnupfen/ Halsschmerzen habe.
Ich habe mir Anfang der Woche in der Apotheke Hustensaft geholt und hoffe , dass der bald hilft.

Jetzt seid ihr erstmal wieder auf dem neusten Stand und ich berichte euch spätestens nächste Woche von meinem hoffentlich positiven Probearbeiten und meinen ausgezeichneten Kellnerkünsten... 👌🏻😂

 

 

 

Brisbane

Sonntag, 29.10.2017

Wir sind gestern in Brisbane angekommen und großartig viel ist natürlich noch nicht passiert.

Ich könnte aber von der  Autofahrt hier erzählen. Ich weiß nicht, wie oft ich mich verfahren habe, bis ich am Hostel angekommen bin. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Es gibt einfach viel zu viele Spuren. In einem meiner Versuche, spontan noch auf die vermeintlich richtige Spur zu wechseln, habe ich Scheibenwischer (Links!) und Blinker (Rechts!) verwechselt. Das war dann einer der Momente, im dem ich nicht wusste ob ich lachen oder weinen soll. 

An sich ist das mit dem Links fahren ja nicht so schwer. Aber das Schalten mit Links und den vertauschten Hebeln für Blinker und  Scheibenwischern verwirrt manchmal doch. Gerade in Situationen, in denen ich hektisch werde, sucht die Rechte Hand noch immer den Schaltknüppel, während die linke Hand den Scheibenwischer betätigt, um zu zeigen, dass ich abbiegen möchte. Am Ende habe ich den Weg dann ja doch noch gefunden und bin sicher im Hostel angekommen, alles halb so wild. 

Elena ist kurz nach mir mit dem Bus angekommen und da wir gerne etwas sparen wollen, sind wir Nachmittags noch von Hostel zu Hostel gegangen und haben gefragt, ob Arbeit für freie Unterkunft möglich ist.

In dem Hostel, in dem wir bereits für eine Nacht eingecheckt haben, hatten wir Glück und konnten beide heute Morgen schon anfangen. Es kommt zwar kein Geld rein, aber dafür geht auch nicht mehr so viel raus. Und es ist auch nur Übergangsweise, bis wir einen richtigen Job haben. Hier arbeiten wir nur 2 Stunden am Tag. 

 

Fraser Island

Samstag, 28.10.2017

Die Tour nach Fraser war wirklich ereignisreich und super cool !
Fraser Island ist die Größte Sandinsel die es gibt und ein absolutes Paradies.
Wir haben eine Tour mit Jeeps gebucht. Vorne im ersten Auto war der Leader und wir durften mit den anderen Autos hinterher fahren.
Wir sind zuerst zum Lake McKenzie gefahren. Der See hat so klares Wasser, dass man bis auf den Grund schauen konnte, wirklich Traumhaft!
Auf dem Weg zum Camp haben wir noch an dem berühmten Schiffswrack gehalten.
Das war so riesig, aber unser Tourguide meinte, dass das,was wir sehen konnten, gerade mal 1/3 von dem Schiff war... Es war wirklich schwer vorstellbar, wie groß das früher mal gewesen sein muss.
Am nächsten Tag sind wir zu den Champagne Pools gefahren, die mein absolutes Highlight waren. Alleine der Weg dorthin war schon Traumhaft, wir mussten einen Berg hoch und die Aussicht von dort oben war einfach wahnsinnig schön.
Danach sind wir noch zu einem anderen Aussichtspunkt um Haie , Schildkröten und Wale zu sehen.
Haie haben wir nicht gesehen, aber dafür viele Schildkröten und ganz weit hinten konnte man auch einen Wal sehen, der mit der Flosse geschlagen hat.
Außerdem sind wir noch zum Eli Creek gefahren. Wir sind den Fluss erst hochgegangen und sind dann mit einem Surfboard runter geschwommen, das hat wirklich Spaß gemacht.
Als letztes ging es am 3. Tag zum Lake Wabby.
Der Weg dorthin war so anstrengend , insgesamt 45 Minuten für einen Weg und das durch den Sand bei über 30 Grad. Der See liegt mitten zwischen Sanddünen und war ebenfalls sehr schön. Wir waren uns aber trotzdem einig, dass sich der lange Weg bei der Hitze nicht gelohnt hat 😄
Unser Camp war ziemlich nah am Meer und da man hier Nachts die Sterne so schön sehen kann, sind Elena und ich Abends noch zum Strand runter. Auf dem Weg dahin haben wir unsere ersten Schlangen gesehen, dass war so aufregend!
Sie haben sich zum Glück nicht für uns interessiert und haben sich ins Gebüsch verzogen.
Der Sternenhimmel war ein absoluter Traum und hat die ganze Tour noch abgerundet.
Insgesamt also wirklich ein gelungener Ausflug!
Neben den Schlangen gab es übrigens noch diverse Spinnen, Dingos, Ratten, sehr große Exen und Kröten.
Elena, die absolut vernarrt in jede Art von Tieren ist, ist also voll auf ihre Kosten gekommen!
Mit dieser Tour hat unsere Reisezeit auch erstmal geendet. Wir sind noch eine Nacht in Rainbow Beach geblieben, wo wir erneut die Liebe Maren getroffen haben und sind heute morgen nach Brisbane gefahren!
Jetzt müssen wir gucken, dass wir das Geld, welches wir ausgegeben haben, auch wieder reinbekommen.

 

Whitsundays und Airlie Beach

Sonntag, 22.10.2017

Dienstag Abend sind wir erst sehr spät in Airlie Beach angekommen und hatten wirklich Glück, dass wir noch einen Campingplatz gefunden haben, auf den wir fahren konnten! Das Wetter war leider nach wie vor total doof, aber mit Elena waren die zwei Tage im Van einfach total lustig und nur halb so blöd wie sonst!
Donnerstag Morgen ging es dann los zu den Whitsundays. Wir waren auf einem Trimaran, was bei dem schlechten Wetter wirklich das beste war! Wir haben hinterher von anderen gehört, dass deren Segelschiff fast gekentert wäre und eine Gruppe von einem Schiff haben wir am Freitag sogar bei uns aufgenommen.
So schlecht das Wetter am Donnerstag auch noch war, so viel Glück hatten wir am Freitag.
Wir wurden Morgens um 5.30 Uhr geweckt und sind erst so richtig in die Gänge gekommen, als angekündigt wurde, dass es in Kürze zum Whitehaven Beach geht!
Dieser Strand macht seinem Namen alle Ehre! Es war wirklich unbeschreiblich schön dort.
Nachmittags sind wir zum ersten mal Schnorcheln gegangen und auch das war echt schön und hat sich absolut gelohnt !
Insgesamt muss ich zwar zugeben, dass mir die zwei Nächte auf dem Boot zu viel waren, aber da ich wieder mal sehr nette Leute kennen gelernt habe, war es nur halb so schlimm und eine tolle Erfahrung!
Wir haben übrigens noch eine wichtige Sache gelernt: 
Nur weil es regnet, bewölkt ist und stürmt, heißt das nicht, dass man sich nicht eincremen muss. Die meisten von uns haben sich bereits am Donnerstag bei dem schlechten Wetter einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Mir ist das leider Freitag mit meinem Gesicht passiert. Dank der Sonnenbrille habe ich mir nicht alles verbrannt, sondern nur Nase, Stirn und Wangen. Der Rest ist schön weiß geblieben.
Abgesehen davon, dass ein Sonnenbrand ersten zu vermeiden ist und absolut ungesund ist, sehe ich obendrein auch noch völlig bescheuert aus mit den weißen Rändern... 🤦🏼‍♀️
Zurück in Airlie Beach habe ich mir zwei Tage Luxusleben im Hostel gegönnt. Nach dem Boot und den Nächten im Van fühlt es sich zumindest sehr nach Luxus an.
Warme Duschen, vernünftige Toiletten, ein eigenes Bett, getrennte Räume, Kühlschränke... Die Liste mit Sachen, auf die man dort verzichten muss, ist wirklich lang.
Da wird einem bewusst, dass das Anfangs gehasste Hostelleben gar nicht so schlecht ist.
Im Hostel habe ich erneut tolle Leute kennen gelernt, mit denen ich erst wandern gegangen bin (4 Stunden!!!!) und anschließend den Abend verbracht habe.
Morgen geht es dann erneut weiter. Wie fahren früh morgens los nach Rainbow Beach, wo ich wieder Elena treffe, die leider schon gestern Abend hingefahren ist.
Zum Ende der Woche liefern wir Daniel dann endlich in Brisbane am Flughafen ab und haben den Van noch 3 Tage für uns, bevor wir ihn abgeben müssen und mit der Jobsuche loslegen können!

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.